Als seriöse Bank oder andere Firma getarnt fordern
die Betrüger den Empfänger in der E-Mail auf,
seine Daten zu aktualisieren. Entweder weil z. B. die Kreditkarte
ablaufe, das Passwort erneuert werden müsse oder die Zugangsdaten
verloren gegangen seien. Der Inhalt der so genannten Phishing-Mails wirkt dabei täuschend echt.
Diese E-Mails im HTML-Format
zeigen dann einen "offiziellen" Link an, hinter dem sich jedoch
tatsächlich ein ganz anderer Link verbirgt. Um diesen Link zu entdecken,
muss man den Quelltext der HTML-Mail lesen. Das funktioniert über einen
Klick mit der rechten Maus-Taste im Nachrichtenfeld und der Auswahl des
Menüpunktes "Quelltext anzeigen".
Der Empfänger wird für die Dateneingabe über einen
Link auf eine Internetseite geführt, die z. B. der Banken-Homepage ähnlich sieht. Auf den ersten Blick scheint alles ganz normal, selbst
die Eingabeformulare sehen gleich aus. Die Phishing-Betrüger
nutzen dabei entweder Internetadressen, die sich nur geringfügig von
denen der renommierten Firmen unterscheiden. Oder aber sie fälschen die
Adressleiste des Browsers mit einem Java-Script .
Man glaubt also, man sei auf einer seriösen Seite, ist es aber nicht.
Wer einer solchen Seite seine EC-Geheimnummer,
Passwörter oder andere Daten anvertraut, der beschert dem Angler fette
Beute und kann sich selbst jede Menge Ärger einhandeln.
Für Sie als Internetnutzer aber heißt es wieder
einmal: Aufpassen! Schauen Sie bei den angeklickten
Internet-Adressen besser zweimal hin und überlegen Sie genau, wem Sie
welche Daten anvertrauen. |